lastenradparade 2014

Am 22. November 2014 rollte bereits zum dritten Mal eine schwer beladende Lastenradparade durch Salzburgs Innenstadt und sorgte für großes mediales Interesse. Die von fairkehr organisierte Fahrraddemonstration veranschaulichte, wie sperrige Möbel, Waschmaschinen oder Brennholz mit dem Fahrrad transportiert werden können. Mit der Aktion fordert fairkehr eine bessere staatliche Förderung für Lastenräder und Fahrradanhänger, um Alternativen für den innerstädtischen Autoverkehr attraktiver zu machen.

Bei der diesjährigen Parade fuhren 36 Lastenräder mit und transportierten dabei die unterschiedlichsten Lasten quer durch die Stadt. Teilweise wurde der halbe Hausrat aufs Rad gepackt, angefangen von einer Couch, einer Badewanne, Zimmerpflanzen, Autoreifen, Fernseher und sogar einige Familienmitglieder fanden auf den Rädern Platz. Ausserdem konnte bei der Veranstaltung die große Vielfalt bei Lastenrädern bestaunt werden. Es waren sowohl die zwei- als auch die dreirädrigen Modelle mehrfach vetreten, die teils eher für den Personentransport und teils eher für den Lastentransport konzipiert sind. Letztere gibt es mit Lademöglichkeit vorne oder hinten. Zudem waren auch verschiedene Lastenanhängervarianten mit dabei. Nebst vielen privaten Lastenrädern waren auch diesmal wieder 6 Lastenräder des Radhaus mit am Start, welche dort auch tageweise ausgeliehen werden können.

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Großes mediales Echo

Erfreulicherweise sorgte die Lastenradparade heuer für große mediale Resonanz. So fanden sich Berichte über die Aktion und ihre Zielen u.a. auf der Seiten von ORF, Salzburger Nachrichten, Tiroler Tageszeitung, Salzburg24.at und Bezirksblatt, letztere widmeten dem Thema sogar eine kurze Video-Reportage.

Die stetig steigende TeilnehmerInnenzahl bei der Lastenradparade bestätigt den Trend, dass immer mehr Menschen die Vorteile des Lastentransports per Rad erkennen und auf diese Art der Mobilität umsteigen möchten. fairkehr fordert dahingehend dringend eine höhere finanzielle Förderung für Lastenräder durch die Stadt und das Land Salzburg, da mit dem Umstieg auf Lastenräder viele positive Nebeneffekte wie lärmfreie und abgasfreie innerstädtische Mobilität einhergehen. Die hohen Anschaffungskosten von Lastenrädern sollten gerade für die Menschen, die im Zuge einer Anschaffung eines Lastenrades mittelfristig auf ihr Auto oder Zweitauto verzichten, attraktiver gemacht werden. 

Details und Hintergründe zur aktuellen Fördersituation und Aussichten 2015.

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