das gehzeug

Seinen aktionistischen Einstieg in die öffentliche Wahrnehmung machte fairkehr mit der Bewusstseinsmaschine von Hermann Knoflacher, dem „Gehzeug“, einem autogroßen Holzrahmen. Gehzeugaktionen mit teils über 20 Gehzeugen fanden seither in Linz, Gmunden, Braunau-Simbach, Volders, Wien, Mattighofen, Henndorf, Neumarkt, München und ca. 30 in Salzburg statt.

Gehzeuge-011 Die Idee von Gehzeugumzügen ist es den Menschen zu zeigen wie viel Platz ein Auto im öffentlichen Raum im Vergleich zum Fussgänger einnimmt. Wir wollen damit die absurde Logik in Frage stellen, warum dem Auto im Verkehr Vorrang und mehr Raum gewährt wird, obwohl in den meisten Fällen ebenfalls nur eine Person transportiert wird. Um diese und ähnliche Fragen bezüglich nachhaltiger Mobilität und zukünftigen Verkehrsraumlösungen geht es bei den Gehzeugen und bei fairkehr.

Gleichzeitig soll die Mobiliät und Fortbewegung nach unseren Idealen auch im Hinblick auf Menschen in anderen Erdteilen und zukünftiger Generationen fair sein. Das heißt, unser Verkehrswesen sollte weder die Ressourcen anderer Menschen verbrauchen noch mit den vorhandenen Ressourcen verschwenderisch umgehen.