hintergrund

Der Verein fairkehr setzt sich seit Jahren für eine menschengerechtere Gestaltung des öffentlichen Raums ein. Insbesondere die Straßen, unsere gesellschaftlichen Lebensadern, sind durch jahrzehntelange Verkehrs- und Raumplanung zugunsten des Automobils zu lebensfeindlichen Orten des Lärms, des Gestankes und der Gefahr geworden. Wir von fairkehr möchten in Stadt- und Wohngegenden weniger Autoverkehr und damit den Menschen zu Fuss klaren Vorrang gewähren. Der resultierende Zugewinn an Ruhe, sozialen Kontakten, regionaler Wirtschaft, intakter Umwelt und kurzen Wegen wird damit zum gesamtgesellschaftlicher Nutzen. Mit dem fairkehrten Fest schaffen wir einen Ort der Begegnung, wo dieser Gewinn erlebbar wird.“

2013_fairkehrtesFest_SchallmoosUmgekehrt verändert zunehmender Autoverkehr die Straßenkultur und macht sie weniger lebenswert. Straßen haben den Auftrag, die Mobilitätsbedürfnisse optimal zu erfüllen. Zu Fuß Gehen und Radfahren sind dabei die sanftesten und gesündesten Varianten und sollen mit dem Öffentlichen Verkehr die Basismobilität abdecken können. Das Auto hat seinen berechtigten Platz in der Mobilitätspyramide, allerdings an anderer Stelle als heute und mit deutlich entspannterer Geschwindigkeit.