fairkehrtes Fest Nonntaler Hauptstraße

Ein Wochenende mit ca. 15.000 BesucherInnen, das den Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

2014_fairkehrtesFest_NonntalerHauptstrasse-062Da wo sich sonst ein parkendes Auto nach dem anderen reiht, FußgängerInnen und RadfahrerInnen sich mit AutofahrerInnen um den befahrbaren Platz in der schmalen Straße ringen, hielt am Wochenende des 21. & 22. Juni 2014 das fairkehrte Fest Einzug, um den Charm und die Qualitäten der alten Nonntaler Hauptstraße für die Menschen sichtbar und erlebbar zu machen.

Der Aufbau – es rollt der Rasen

Erhardplatz, 5:30 Uhr: 700m2 Rasen, 20 große Topfpflanzen, 10 Parkbänke, 20 Mülltonnen, 300kg schwere Strohballen und das Wichtigste: viele (noch etwas müde) aber motivierte AufbauhelferInnen. Jeder packt an, um der grauen Straße – Rasenstreifen für Rasenstreifen – einen neuen Anstrich zu verpassen und sie in eine grüne Lebensader für Menschen zu verwandeln. Noch vor Festbeginn staunten AnrainerInnen und PassantInnen nicht schlecht über das rege Treiben vor ihrer Haustür: Statt der üblichen Autos waren da plötzlich Grünflächen und offene Räume. Was hier wohl entstehen wird?

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Wiese statt Asphalt, Menschen statt Autos

Die autobefreite Straße hat plötzlich viel zu bieten. Tausende BesucherInnen haben es sich auch heuer nicht nehmen lassen, einen Straßenraum mal ganz anders zu erleben, diverse Köstlichkeiten der ansässigen Gastronomie sowie vegane und vegetarische Schmankerl zu probieren, sich über zahlreiche Organisationen und Initiativen zu informieren, guter Musik auf mehreren Bühnen zu lauschen oder sich bei dem einen oder anderen Workshop selbst einzubringen. 2014_fairkehrtesFest_NonntalerHauptstrasse-190Alternative Fortbewegungsmittel wie Rikschas, Lastenräder und Infos zum Öffentlichen Verkehr boten Einblicke in die Möglichkeiten und Vorzüge eines autoreduzierten Lebens. Das reichhaltige Programm und die Möglichkeit, Straße als Begegnungs- und Freiraum wahrnehmen zu können war Grund genug, warum Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und Hautfarbe zusammenkamen und ihre Straße gemeinam genossen und zumindest kurzzeitig in Besitz nahmen. Ein Fest für Menschen, das in seiner Stimmung und Vielfalt wohl einzigartig ist in Salzburg und hoffentlich bald eine Wiederholung findet – in fairkehrt-Tradition an einem ganz anderen Standort. Nur wo?

Medienecho

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